Viel Stoff für hautenge Debatten

Wenn Burkinis verboten werden sollen, dann bitte auch all die hässlichen Neoprenanzüge.
Wo kämen wir denn hin, wenn am Bodensee die Menschen in Ganzkörperanzügen baden würden oder tauchen, oder surfen… oder ganz schlimm: kleine Kinder in Ganzkörperanzügen, um sie angeblich vor Sonnenbrand und Hautkrebs zu schützen.
Vielleicht ist ja der Widerstand gegen Burkinis auch darin begründet, weil ihre Trägerinnen ostentativ ihre Religion betonen. „Wir sind was Besseres, denn wir sind Muslima, die sich an den Koran halten“ – wobei ja weder Burka noch Burkini etwas mit dem Koran zu tun haben. Zu Mohammeds Zeiten ging man nicht spaßeshalber baden.
Dann also weiter mit der Rettung des Abendlandes und der grundsätzlich überlegenen europäischen Zivilisation! Keine Missionierung für den Islam durch Burkini- Frauen an europäischen Stränden zulassen. Weiterlesen

„Mädels, packt eure Männer ein!“

Rheine. „Frauen sind Göttinnen – Wir können nur noch beten.“ In seinem aktuellen Programm gibt sich Ex-Comedy- Rübel Ingo Appelt als Wanderprediger. Vor seinem Auftritt am 24. September in der Rheiner Stadthalle stand er Jörg Peterkord  Rede und Antwort.

JP: Herr Appelt, Sie sind ja jetzt als Wanderprediger unterwegs …

Ingo Appelt: Bin ich eigentlich schon länger, aber jetzt auch richtig.

JP: Was ist ihnen als Wanderprediger wichtiger, Glück oder Erfolg?

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„Wofür soll ich mich schämen?“

Der Mann, der laut Spiegel sein Leben verzockt hat, wirkt ziemlich lebensfroh. „Ich habe schon einmal Probleme mit der Kommastellung auf meinem Kontoauszug, aber ansonsten geht´s mir ganz gut“, erzählt Klaus F. Schmidt. Nicht ohne Selbstironie führt er auf seiner Visitenkarten den Titel „Multimillionär a. D.“. Aus dem Nichts stieg Klaus Schmidt zum Erfolgs-Unternehmer auf. Dann verlor er im Kasino die Kontrolle – und all sein Geld, insgesamt über fünf Millionen Euro.
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