Weichgespülte Grüne braucht die Republik nicht

Selbst unter Christdemokraten geraten sie ins Schwärmen. Voll des Lobes äußerten sie sich hinter vorgehaltener Hand über Robert Habeck, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kieler Landtag. Obwohl die Grünen ganz gut damit gefahren sind, sich programmatisch zurückzuhalten, fordert der bereits als Kandidat für den Bundesvorsitz der Partei gehandelte Habeck mehr Risikobereitschaft. Die zeigt er selber zur Genüge. Er war sich durchaus bewusst, dass er für sein linkes Plädoyer „Patriotismus“ Schelte beziehen wird. Nicht zuletzt aus den eigenen Reihen.

JP: „Materiell hatten wir nichts, ideell dafür alles“, so beschrieb jüngst der Ur-Grüne Lukas Beckmann die Anfänge der Grünen im Jahr 1979. Gegenwärtig dürfte Ihre Partei Probleme haben, alle Posten zu besetzen, sollten sich die Umfrage-Ergebnisse als Wahlergebnisse bestätigen. Wie groß sehen Sie gegenwärtig die Gefahr, dass die materiellen Erfolgsaussichten wieder den ideellen Anspruch auflösen?

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„Wofür soll ich mich schämen?“

Der Mann, der laut Spiegel sein Leben verzockt hat, wirkt ziemlich lebensfroh. „Ich habe schon einmal Probleme mit der Kommastellung auf meinem Kontoauszug, aber ansonsten geht´s mir ganz gut“, erzählt Klaus F. Schmidt. Nicht ohne Selbstironie führt er auf seiner Visitenkarten den Titel „Multimillionär a. D.“. Aus dem Nichts stieg Klaus Schmidt zum Erfolgs-Unternehmer auf. Dann verlor er im Kasino die Kontrolle – und all sein Geld, insgesamt über fünf Millionen Euro.
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